Betreffend Durchführung und Ticketbezug müssen wir weitere Weisungen der Behörden abwarten.

Cantaurora

Das Vokalensemble Cantaurora wurde im Jahre 1997 als Projekt-Chor mit eigenem Charakter gegründet. Es bildete sich eine Chorgemeinschaft, deren Mitglieder in und mit der Musik leben, ihre Stimmen schulen und in diesem Chor spezielle, meist wenig gehörte Werke zur Aufführung bringen. Das Ensemble singt mit vier bis sechs Stimmen pro Register und steht seit der Gründung unter der Leitung des Dirigenten und Musikpädagogen Peter Appenzeller.

Einen Schwerpunkt in bisher über 30 Konzerten bildet dabei A-cappella-Literatur z.B.  von Hugo Distler, Arvo Pärt, Willy Burkhard, Ernst Pepping, Schweizer Komponisten des 20./ 21. Jh., darunter immer wieder Peter Appenzeller. Dazwischen gelangen auch Werke mit kammermusikalischer Begleitung zur Aufführung, z.B. die Kantate „Membra Jesu Nostri“ von Buxtehude, das „Requiem“ sowie die „c-Moll-Messe“ von Mozart, Lenz- und Liebeslieder von Brahms und Huber oder die „Musikalischen Exequien“ von Heinrich Schütz. In Zusammenarbeit mit dem „Freien Chor Zürich“ wurden in jüngster Zeit die „Marienvesper“ von Claudio Monteverdi und die „Matthäus-Passion“ von J.S. Bach gespielt. Bach war auch das Thema der gemeinsamen Konzerte mit dem Barockorchester „le phénix“ Ende 2014.

Im Jahr 2015 widmete sich das Ensemble dem von Peter Appenzeller komponierten und arrangierten Programm „Tannhuser“ und „Carmina Helvetica“: An Ostern trat Cantaurora als Gast von Florian Heyerick und seinem Ensemble „Ex Tempore“ an einem Konzert in Gent/ Belgien auf, im Sommer 2015 am Singen vor Experten und an einem Festkonzert des Schweizer Gesangfestes in Meiringen, im Herbst in Scuol und Thusis, wo die Konzertaufnahmen für die demnächst erscheinende neue CD entstanden.

Zur Zeit arbeitet der Chor an „Nordanvindur“, zeitgenössischer nordischer A-cappella-Literatur, die im November 2016 erklingen wird. In Vorbereitung sind ausserdem ein Programm italienischer Renaissance-musik im Mai 2017 und die Weihnachtshistorie von Heinrich Schütz im Dezember 2017.