Weniger Theater im Wald Samstag, 26. August 2017, 19:30 Uhr Kongresssaal Arosa

Der Bien

Portrait Ursina - , Bahur Ghazi - Oud , Monika Dierauer - Spiel , Peter Neutzling - Spiel , Curdin Vincenz - Spiel , Weitere Mitwirkende - +

Ursina Trautmann denkt sich quer in die Debatte über kulturelle Gräben zwischen Orient und Okzident. Entstanden ist dabei eine absurde Komödie über das Lieben, das Werben, das sich Entziehen und die Sichtbarkeit der Frau.

20.-/15.- (Jugendliche, Studenten und Mitglieder Arosa Kultur), Ticket kaufen…
Dauer 60 Minuten

Zum Stück
Der Bien ist eine Kömodie über das Lieben, Versteckspielen, Täuschungen und Zauberei. Zwei Männer werben um eine Frau. Aber erst das Losungswort gibt ihnen den Zugang zu ihr frei. Da kommt ein Dritter hinzu und bringt die zwei Anwärter aus dem Konzept.

Das Stück dreht sich um die Sichtbarkeit von Frauenfiguren und hat angesichts der aktuellen Debatte über kulturelle Werte von Orient und Okzident auch eine politische Dimension.

Die Inszenierung spielt mit unseren Erwartungen an die Sichtbarkeit des anderen. Wir fragen aber auch, wie wir selbst vor unseren nächsten Dinge Geheimhalten können und wollen und wie wir uns voreinander Gehör verschaffen. Die Aufmerksamkeit wird im Bien stets vom Auge zum Ohr gelenkt und umgekehrt.

Das zentrale Element auf der Bühne ist ein Paravent. Er dient im Stück der Frau als Sichtschutz. Davor für das Publikum sichtbar, treten sie beiden Männer auf. Die Frau offenbart sich den Männern und dem Publikum über ihre Stimme und spielt über Luken im Paravent mit ihrer Körperlichkeit.

Die Idee für dieses Stück entstand im Herbst 2015 in Paris in Gesprächen mit dem Radiojournalisten Curdin Vincenz (Bundeshauskorrespondent). Für ihn, die Schauspielerin Monika Dieraurer und den Schauspieler Peter Neutzling hat Ursina Trautmann dieses Stück geschrieben. Mit dem syrischen Oud-Spieler und Komponisten Bahur Ghazi (Palmyra Project) entwickelte sie den musikalischen Teil. Für die Ausstattung ist Karin Mächler verantwortlich. Sie arbeiteten bereits bei „Pilz“ zusammen. Die russische Choreographin Olga Masleinnikova begleitet die Inszenierung als Choreographin und Coach.