Weniger Arosa Musik Festival - Jazz Freitag, 13. Januar 2017, 22:00 Uhr Ruobstei Arosa

Luigis

Rolf Caflisch - Drums , David Maeder - Bass , Sakis Hatzigeorgiou - Gitarre , Stefan Widmer - Saxophon

5.- einmaliger Zuschlag beim 1. Getränk Tickets online buchen Dauer 90 Minuten Die Bar von Luigi in Chur, auch bekannt unter dem Namen Marsöl, war die erste Begegnungsstätte der vier Musiker im Jahr 2012. Sie war der Ausgangspunkt zahlreicher Projekte, wie dem ‚GoLikeSco’-Project oder dem Revival von ‚The Headhunters’, in welchen die vier Protagonisten immer wieder in unterschiedlichen Besetzungen aufeinander trafen. 2014 fällten sie nach einem Konzert und einem spendierten Schlummertrunk von Luigi im Marsöl die Entscheidung, ein Projekt mit eigenen Kompositionen aufzuziehen. Der Bandname ‚Luigis’ war naheliegend, da Luigi bekannt war dafür, dass er dem Quartett im Marsöl jeweils das Zeichen gab, wenn er seinen Lieblingssong ‚Travels’ von Pat Metheny hören wollte. Sein Kommentar: „Ich sage, wann ich chillen möchte!“ war legendär und ihnen Befehl! Die Band besteht aus Rolf Caflisch (Drums) aus Chur, Organisator und Veranstalter der Weekly-Jazz Serie im Marsöl, David Maeder-Matteucci (Bass) aus Balgach, Sakis Hatzigeorgiou (Guitar) aus Horn und Stefan Widmer (Saxophone) aus Tübach. Das energiegeladene Kollektiv besticht durch eine grosse Experimentier- und Spielfreude und überrascht mit ihrer Instrumentalmusik mit treibenden Grooves, lyrischen Melodien, funkigen Einschlägen und jazzigem Pop. Stilistisch grenzenlos fliessen aus ihnen die Einflüsse ihrer musikalischen Vorbilder und verweben sich zu neuen musikalischen Gemälden. Die Luigis wissen zu Überraschen, ihre Musik erstrahlt in den verschiedensten Farben und Formen, driftet aber nie ins Beliebige ab.

Weniger Arosa Musik Festival - Jazz Samstag, 14. Januar 2017, 22:00 Uhr Klub Kursaal

Nik Bärtsch's Ronin

Nik Bärtsch - Klavier , Sha - Bass- und Kontrabassklarinette , Kaspar Rast - Schlagzeug, Perkussion , Thomy Jordi - Elektrischer Bass

20.-/15.- Jugendliche, Studenten und Mitglieder Arosa Kultur Tickets online buchen Dauer 90 Minuten Mit dem 2001 gegründeten Zen-Funk Quartett RONIN arbeitet Nik Bärtsch an seiner 'Ritual Groove Music' weiter. Zusammen mit Thomy Jordi (er ersetzte Björn Meyer am Bass 2011), Kaspar Rast (Drums) und Sha (Bass- und Kontrabassklarinette. Andi Pupato spielte 2002-2012 Perkussion bei Ronin) spielt der Zürcher Komponist und Pianist eine Musik, die einer durchgehenden Ästhetik folgt: mit minimalen Mitteln maximale Wirkung zu erzielen. Bei aller Vielfältigkeit ihrer Einflüsse lässt diese Musik stets eine eigene Handschrift erkennen. Zwar haben Elemente aus unterschiedlichsten musikalischen Welten in sie Eingang gefunden – Von Funk über neue Klassik bis zu Klänge der japanischen Ritualmusik –, doch diese Formen werden nicht postmodern nebeneinander gestellt oder zitiert, sondern verschmelzen zu einem neuen Stil. Das Ergebnis ist eine groovende, klanglich und rhythmisch hochdifferenzierte Musik, zusammengesetzt aus wenigen Phrasen und Motiven, die immer wieder neu und abwechslungsreich kombiniert und überlagert werden. RONIN schafft so eine Ästhetik, die auf allen Ebenen musikalischer Äusserung durchgehalten ist. Komposition, Phrasierung, Klanggestaltung, Musizierhaltung und Stückdramaturgie bilden gemeinsam ein Ganzes, dessen sämtliche Teile aufeinander bezogen sind. (Michel Mettler)   RONIN „Es gibt zwei Wege, die der Samurai beschreiten kann: den des Gefolgsmanns und den des herrenlosen Samurai oder Ronin. Der erste wird in Japan anerkannt, der zweite wird verachtet. Der verachtete Ronin ohne Clan wird von den Clansleuten als ein hungriger Wolf angesehen, der das Land durchstreift, ohne Bindungen, ohne Pflichten, ohne Unterstützung, ohne Schutz, ohne Sicherheit, ohne materielles Wohlergehen. Trotz seiner Geschicklichkeit als Schwertkämpfer ist er als Einzelkämpfer nicht in der Lage, gegen Banden oder rauflustige Clansleute zu bestehen. Seine Bereitschaft zu sterben darf jederzeit getestet werden, und zwar nicht in einer grossen Schlacht zwischen zwei mächtigen Sippen, wo er als berühmter Held sterben wird, sondern in unbedeutenden kleinen Zänkereien um einen Bissen Reis oder ein Schluck Sake. Will ein Ronin überleben, so muss er, gleich wo er sich zeigt, höchst vorsichtig sein. Er besitzt keinerlei sozialen Status und wird von niemandem geachtet. Man behandelt ihn mit derselben Vorsicht, mit der man ein wildes Tier behandelt, das beissen könnte, wenn es erschreckt wird. Die meisten solcher Ronin sind mit ihrem Schicksal äusserst unzufrieden. Sie verbringen die meiste Zeit damit, sich irgendwo einzuschmeicheln, wobei sie darauf hoffen, dass ein Clan, der Krieger braucht, sie bei sich aufnimmt. Ihre zerfetzte Kleidung und ihre dürftige Nahrung bedeuten für sie einen Fluch, und sie sehnen sich nach der Ehre und Geborgenheit eines Clan-Mitgliedes. Wenn diese verarmten Samurai doch nur einmal von oben nach unten blickten und ihre Situation ohne Vorurteil betrachteten! Sie könnten dann sehen, dass sie um den Preis ertragbarer Not ein seltenes Gut erkauft haben: Freiheit. Sie sind frei etwas über unsere Welt zu lernen, frei den wahren Zweck eines Menschen auf der Welt zu untersuchen und zu erfüllen. Sie können sich in der Wildnis abhärten, Budo studieren, wo immer ein Meister anzutreffen ist, Klöster besuchen, um die Meditation zu erlernen. Der Preis dafür mag ein gelegentlich leerer Magen sein, ein bisschen Einsamkeit und Armut. Doch es ist nicht leicht sich von der erdrückenden Rolle eines Gefolgsmannes frei zu machen!“ (aus: Thomas Preston; Samurai-Geist - Der Weg eines Kriegers in den japanischen Kampfkünsten; Leimen/Heidelberg 1991, Kristkeitz Verlag); Foto: Martin Möll

Weniger Arosa Musik Festival - Jazz Freitag, 24. Februar 2017, 21:30 Uhr Sunstar Alpine Hotel Arosa

Yves Theiler Trio

Yves Theiler - Klavier , Luca Sisera - Kontrabass , Lukas Mantel - Schlagzeug

20.-/15.- Jugendliche, Studenten und Mitglieder Arosa Kultur Ticket online buchen Dauer 70 Minuten Christoph Wagner (WOZ Die Wochenzeitung, CH): «...Theilers Trio ist nicht einfach nur eine weitere Addition zum aktuellen Piano Trio Boom. Vielmehr vermittelt die Gruppe eine Ahnung von der Fülle an Möglichkeiten, die in diesem scheinbar längst ausgereizten Format noch steckt.» Ken Shimamoto, Stash Dauber (USA): «... Die Kompositionen von Theiler haben die formale Eleganz eines Herby Hancock, aber auch mehr Funk und Groove, als die meisten europäischen Jazzer besitzen.» Iuliana Maxim: «Immer wagemutig und immer überraschend. Yves Theiler schafft es mit seiner Musik zu hypnotisieren durch musikalische Geistesblitze von unkonventioneller und origineller Art, die einem wie eine leichte Brise davonsegeln lassen durch Winde von elegant verwobenen komplexen und groovenden Rhythmen. Diese Musik wird Sie bestimmt aufhorchen lassen!»

Weniger Arosa Musik Festival - Jazz Samstag, 25. Februar 2017, 18:00 Uhr Boutique Hotel Rütihof, Litzirüti

Rosset Meyer Geiger

Josquin Rosset - Klavier , Gabriel Meyer - Kontrabass , Jan Geiger - Schlagzeug

20.-/15.- Jugendliche, Studenten und Mitglieder Arosa Kultur Tickets online buchen Dauer 90 Minuten Die drei St. Galler Musiker Josquin Rosset (piano), Gabriel Meyer (bass) und Jan Geiger (drums) sorgten 2010 mit ihrem Debut-Album «what happened» für Furore. In Japan wurde das Werk als bestes Jazz-Album 2010 mit Gold ausgezeichnet. Die internationalen Kritiken bis hin zum New Yorker Cadence Jazz Magazine sind voller Lob: Von einem der besten in unserer Zeit auftretenden Jazz-Piano-Trios war z.B. im All About Jazz Italia die Rede. «what happened» wurde Unit Records Bestseller 2011 und musste in der Vinyl-Ausgabe einmal, in der CD-Ausgabe schon zweimal nachgepresst werden. 2011 erschien die EP «Lucy's Dance», die in Zusammenarbeit mit international bekannten Künstlern (Matthew Herbert, DePhazz, N.O.H.A., etc.) entstand. Ende 2012 erschien bei Unit Records das neue Album «trialogue», das ebenfalls international viel Beachtung erhielt. In den Liner Notes empfiehlt der renommierte Jazzkritiker Wolf Kampmann sogar, das Album jeden Tag zu hören. Die Vinyl-Ausgabe war nach weniger als einem Jahr ausverkauft und wurde nachgepresst. Rosset, Meyer und Geiger meistern seit über 15 Jahren die Herausforderung, ihr Trio als konstante Working Band zu pflegen. Sie verstehen sich ohne Worte, sprechen die gleiche Sprache und entwickeln auf der Bühne gemeinsam in ihrer lyrischen, pulsierenden Musik eine Tiefe, deren Faszination sich die Zuhörenden nur schwer entziehen können. Im Frühjahr 2016 erschien das dritte Album «Drü» bei Unit Records.

Weniger Arosa Musik Festival - Jazz Freitag, 24. März 2017, 21:00 Uhr Dampfbar Kursaal

«Bossas Bossas» mit Maria Malou

Maria Malou - Gesang , Andi Schnoz - Gitarre , Marc Jenny - Kontrabass , Rolf Caflisch - Drums

5.- einmaliger Zuschlag beim 1. Getränk Tickets online buchen Dauer 90 Minuten «Bossa Nova» (die neue Welle) ist der Name einer Bewegung, die in den späten 1950er Jahren in Brasilien entstand. In einem modernen gesellschaftlichen Klima wurde mit neuen Formen und Aus- drucksweisen in der Musik und im Film experimentiert. Den weltweiten Durchbruch erzielte die Musik mit der Verfilmung Orfeu Negro (Black Orpheus) von Marcel Camus (entstanden 1958 bis 1959). Die Orpheus-Sage findet dort vor dem Hintergrund des Karnevals von Rio de Janeiro statt. Im Soundtrack kontrastiert eine Mischung aus schnellen Sam- barhythmen neben sparsam arrangierten Gitarrenstücken. Auch Interpretationen amerikanischer Jazz-Musiker wie Stan Getz und Charlie Byrd trugen zur steigenden Popularität des Bossa Novas bei. Zu den bedeutendsten Komponisten und Textern gehören Antonio Carlos Jobim, João Gilberto, Vinícius de Moraes, Gilberto Gil, Luiz Bonfá. Das Quartett um die Sängerin Marie Malou nimmt Sie mit auf eine Reise ins Rio der sechziger Jahre. Sonne, Großstadt, Gitarren, melodisch weicher Gesang im Portugiesisch der Cariocas und die leicht-wiegenden Rhythmen verschmelzen zu einer modernen Verbindung von Samba und Jazz. Bossa Nova in seiner lyrischsten Form. Ein Abend mit Charme und ohne Schmalz, für Fernwehgeplagte und Sonnenliebhaber!

Weniger Arosa Musik Festival - Jazz Samstag, 25. März 2017, 18:00 Uhr Arosa Kulm Hotel & Alpin Spa

Das Churorchester mit Madame Hug

Martina Hug - Gesang , Andreas Gabriel - Violine , Madleina Janett - Bratsche , Christina Janett - Violoncello , Curdin Janett - Klavier

20.-/15.- (Jugendliche, Studenten und Mitglieder Arosa Kultur) Tickets online buchen Dauer 70 Minuten Für mein kleines Herz ist Mai Wenn in Capri die rote Sonne im Meer versinkt, lauschen wir dem Wind, denn er hat uns ein Lied erzählt. Ja vielleicht liebt mich jemand (somebody loves me), denn für mein kleines Herz ist immer Mai. Eine kleine Sehnsucht ergreift mich immer wieder wenn ich den St.Moritz Waltz höre. (Friedrich Holländer) 30er bis 60er Schlager neu verpackt, zum schwelgen durch diverse Gefühlswelten.